Sie sind hier: Startseite » Chronik

Team Brunw

So fing es an

Das Team Bruns besteht aus 10 Personen, die bei der Firma August Bruns beschäftigt sind.

Angefangen hat dieses 2001, als aus einer Bierlaune heraus beschlossen wurde, einen Puller für den Trecker Treck in Halen zu bauen. Junior Chef Andreas Bruns hat uns einen Schlepper versprochen, den wir dann auch bekommen haben. In der Filiale KLein Bünzow sind wir fündig geworden und sofort wurde der LKW losgeschickt, um diesen zu holen. Leider war der Motor von dem Ford  9700 nicht mehr vorhanden.
Als der LKW abends um 17 Uhr den Hof erreichte, wurde sich sofort an die Arbeit gemacht. Wir hatten noch nie eine so gut erhaltene Kabine gesehen. Uns war jedoch klar, wenn unser Chef den Traktor so sieht, wird dieser garantiert nicht in unseren Besitz übergehen.
Die Kabine wurde sofort abgetrennt und alles überflüssige entfernt.
Den Motor haben wir aus gebrauchten Teilen zusammengesucht und fehlende Teile über den NH-Kundendienst besorgt. So entstand nach 5 Wochen Bauzeit (mitten in der Ernte) unser erster Traktor.

Am Anfang waren wir nur 1x pro Jahr unterwegs und haben immer wieder etwas verändert, wie Kupplung, Reifen, andere Gewichtsverteilung usw.

Jedoch waren wir auf den regionalen Veranstaltungen nie ganz glücklich. Immer wieder gab es Probleme mit den Mitbewerbern, die nicht mit ansehen konnten, das ein kleiner blauer Schlepper auch mal gewinnen kann.

 

Der nächste Schritt

Uwe von Aschwege vom Bremswagen Team Edewecht hat uns dann dazu überredet, einmal in Edewecht mitzumachen.
So wurde bei Manfred Kilian angerufen und nachgefragt, ob man mit diesem Schlepper bei der DTTO 6T mitfahren dürfte. Also nichts wie hin nach Edewecht, wo wir Dritter wurden.
Und somit waren wir für den Endlauf in Schmachtenhagen qualifiziert.
In Edewecht haben wir aber festgestellt, das eine richtige Pullingbahn andere Eigenschaften hat als das, was wir bislang kannten.

Team Brunw

Eine Woche war Zeit und es wurden Reifen behobelt, Gewichtshalter geändert und die Zugeinrichtung umgebaut.
In Schmachthagen war die Bahn dann für unsere Reifen ideal und wir wurden Deutscher Meister 2005.
Danach hatte uns das Fieber gepackt.

 

 

Es geht weiter

Auf der Mitgliederversammlung wurde dann über die Sportklasse gesprochen und wir haben uns gedacht, das wäre ja etwas für einen weiteren Schlepper.
In Weseke das erste Mal wieder am Start, fragte man uns, wie unser Schlepper heißt. Wir hatten schon oft über einen Namen nachgedacht und Josef Lüken sagte spontan Blue Wum.
Die junge Dame wußte leider nicht, wie man dieses schreibt und wir fragten nach, ob sie nicht den "Großen Preis" kennen würde. Leider war sie zu jung.
Daher rühren die Namen Wum und Wendelin.
Nach Fürchtorf (2006) fingen wir an Wendelin zu bauen. Da wir uns schon längst Gedanken gemacht hatten, eine Pro Stock zu bauen, haben wir nachgefragt, ob wir nicht einmal bei diesen mitfahren dürfen, um zu sehen, wie groß der Sprung ist. Dieses wurde dann in Verl am Sonntag verwirklicht. Und so ging es die Saison durch mit vielen kleinen und großen Problemen. Leider wurden wir mit Wum in der 6T DTTO 2006 nur zweiter, jedoch um einige Erfahrungen reicher.

Kurz vor der Jahreswende zu 2007 haben wir uns dann entschlossen das Projekt Pro Stock anzuschieben. Team Brunw
Jedes Mitglied hat eine Einlage gemacht, von der wir die nötigen Materialien bezahlen konnten.
So ging es an den Bau und es wurde wieder jede Menge Zeit investiert. Werner Meyer hat dann den ROP begutachet und uns auf weiter Mängel hingewiesen, die wir dann abgestellt haben.
Nebenbei wurde Wum leichter gemacht und mit den notwendigen sicherheitstechnischen Ausrüstungen versehen, um 4.5T Sport fahren zu können.
In Weseke (2007) das erste Mal am Start, sah es gar nicht gut aus. Aber das war für uns eigentlich das Beste. Wir haben gemerkt, was wir noch ändern müssen. Wir haben von vielen Teams hilfreiche Ratschläge bekommen. Leider ist es nicht immer möglich, diese schnell und vor allen Dingen kostengünstig umzusetzen. Und so haben wir bei jeder Veranstaltung neue Probleme aufgedeckt und dazugelernt.
Um die Sache familienfreundlicher zu machen, haben wir nach Verl unsere Frauen mitgenommen. Diese haben sich mit Klappstühlen an die Bahn gesetzt und sind jetzt ebenfalls dem Pullingfieber verfallen. Das Ergebnis, es funktioniert.